Welt & Politik Sawsan Chebli: Politikerin fordert verpflichtenden KZ-Besuch für Asylbewerber

11:55  07 januar  2018
11:55  07 januar  2018 Quelle:   mopo.de

Zeitungen: Zahl der Asylanträge in EU um Hälfte gesunken

  Zeitungen: Zahl der Asylanträge in EU um Hälfte gesunken Die Zahl der Asylbewerber ist in der EU um die Hälfte gesunken. Von Januar bis September wurden 479 650 erstmalige Anträge registriert. Das sind 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2016, wie die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag) unter Berufung auf neue Zahlen der EU-Statistikbehörde Eurostat berichten.Im gesamten Jahr 2016 hatten in der EU demnach noch 1,2 Millionen Flüchtlinge Asyl beantragt, 2015 waren es etwa 1,25 Millionen.Deutschland ist das wichtigste EU-Zielland für Asylbewerber.

Berliner Politikerin fordert Pflicht- KZ - Besuch für Asylbewerber . Die SPD- Politikerin und Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli spricht sich dafür aus, dass Asylbewerber verpflichtend ein Konzentrationslager besuchen sollen.

Die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli fordert , dass KZ - Besuche zum Bestandteil von Integrationskursen werden. Die SPD- Politikerin und Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli spricht sich dafür aus, dass Asylbewerber verpflichtend ein Konzentrationslager besuchen sollen.

Neuer Inhalt: Politikerin fordert verpflichtenden KZ-Besuch für Asylbewerber © picture alliance / Wolfgang Kumm/dpa Politikerin fordert verpflichtenden KZ-Besuch für Asylbewerber

Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli fordert, einen Besuch im Konzentrationslager für Asylbewerber zur Pflicht zu machen. Das sagte die Berliner Staatssekretärin der „Bild am Sonntag”.

„Ich fände es sinn­voll, wenn jeder, der in die­sem Land lebt, ver­pflich­tet würde, min­des­tens ein­mal in sei­nem Leben eine KZ-Ge­denk­stät­te be­sucht zu haben”, erklärte Chebli, selbst Tochter palästinensischer Flüchtlinge.

Sawsan Chebli fordert positive deutsche Identität

Im Gegensatz zu ihrer Generation tue sich die dritte Generation muslimischer Einwanderer deutlich schwerer mit der Identifikation mit Deutschland. Es brauche deshalb eine positive Definition deutscher Identität.

Teil dieser Identität soll ihrer Meinung nach die Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen sein. So könne man auch den Antisemitismus bei Migranten wirksam bekämpfen.

Die gläubige Muslimin engagiert sich seit Jahren gegen Antisemitismus. Nach den jüngsten israelfeindlichen Demonstrationen in Berlin hatte Chebli bereits ein größeres muslimisches Engagement gegen Judenfeindlichkeit in Deutschland gefordert.

(lan)

Berlin: Sorge vor mehr Flüchtlingen durch neue EU-Regeln .
Die Bundesregierung befürchtet, dass Deutschland durch neue Asylbestimmungen der Europäischen Union (EU) deutlich mehr Flüchtlinge aufgebürdet werden könnten. Es gehe um Änderungen, die das Europaparlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen wolle, schreibt «Der Spiegel». Demnach solle nicht mehr automatisch das Land, in dem ein Flüchtling die EU erreiche, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben.

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