Welt & Politik Südkoreas Präsident bereit für ein Treffen mit Kim Jong-un

08:15  10 januar  2018
08:15  10 januar  2018 Quelle:   SZ.de

Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen

  Nordkorea: Kim Jong Un will Kommunikationskanal mit Südkorea wiederherstellen Die Kommunikationsleitung soll wiederhergestellt werden.Hintergrund ist ein Gesprächsangebot des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un vom Montag. Südkorea hatte daraufhin vorgeschlagen, in der nächsten Woche ein Treffen auf hoher Ebene in Panmunjom abzuhalten. Es soll dabei um eine Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Spielen im südkoreanischen Pyeongchang im Februar und die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen gehen.

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hatte am Vortag überraschend vorgeschlagen, eine Delegation zu den Olympischen Winterspielen im südkoreanischen Südkoreas Präsident Moon Jae In machte den Dialog mit Nordkorea von dem Nuklearprogramm des abgeschotteten Nachbarlandes abhängig.

Zumindest zu Gesprächen mit Kim Jong Un sei er bereit , ließ er Journalisten wissen. Kurz zuvor hatte Trump in Camp David auch gesagt, er hoffe, dass der Dialog zwischen Nordkorea und Südkorea über die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang hinaus andauern werde.

Südkoreas Präsident Moon Jae-in (links) und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (rechts). © AP Südkoreas Präsident Moon Jae-in (links) und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (rechts).

• Südkoreas Präsident Moon Jae-in will sich mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un treffen.

• Die Verhinderung eines weiteren Krieges und die Schaffung einer atomwaffenfreien Halbinsel sei das Ziel.

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in hat sich prinzipiell bereit für ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un gezeigt. Dies gelte aber nur, wenn es bei dem möglichen Gipfel der beiden Länder einen Erfolg gebe und bestimmte Bedingungen erfüllt würden, sagte Moon.

Er werde sich für mehr Gespräche und Kooperation einsetzen, um den Atomkonflikt auf der Koreanischen Halbinsel zu lösen, versprach er. Die Verhinderung eines weiteren Krieges und die Schaffung einer atomwaffenfreien Halbinsel sei das finale Ziel. Genau bei diesem Thema warnte Moon allerdings vor zu großen Erwartungen. "Wir haben einen Dialog begonnen, doch wir haben noch nicht über den Atomstreit geredet", sagte der sozialliberale Politiker. "Wir sollten uns nicht zu früh freuen."

Nordkorea: Immerhin wird geredet

  Nordkorea: Immerhin wird geredet Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist erstmals auf die Entspannungssignale von Südkoreas Präsident Moon eingegangen. Das kann eine Chance sein – und eine Falle. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist erstmals auf die Entspannungssignale von Südkoreas Präsident Moon eingegangen. Das kann eine Chance sein – und eine Falle.

Am Dienstag wird sich die Führung aus Pjöngjang zum ersten Mal seit zwei Jahren mit Vertretern aus Südkorea treffen . Er verstieß damit gegen Resolutionen der Vereinten Nationen . Donald Trump hat sich bereit erklärt, ein direktes Gespräch mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu führen.

US- Präsident Donald Trump wäre zu Gesprächen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bereit - allerdings unter Vorbedingungen. Zudem konkretisieren sich die Planungen für ein ranghohes bilaterales Treffen am Dienstag.

Sollte Nordkorea neue "Provokationen" unternehmen, werde die internationale Gemeinschaft darauf mit neuen Sanktionen antworten, sagte Moon. Seoul werde keine andere Wahl haben, eine Politik des Dialogs und gleichzeitiger Sanktionen weiterzuverfolgen.

Moon dankt US-Präsident Trump

Moon äußerte sich einen Tag nach hochrangigen Gesprächen beider Länder, die erstmals seit zwei Jahren wieder stattgefunden hatten. Süd- und Nordkorea vereinbarten dabei, wieder Militärgespräche aufzunehmen und eine Zusammenarbeit für die Olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang im Februar.

Der Staatschef versuchte Bedenken zu zerstreuen, wonach es im Umgang mit dem Nordkorea-Konflikt zu Differenzen mit dem Verbündeten USA komme, denen Pjöngjang eine feindselige Politik vorwirft. US-Präsident Donald Trump habe "viel dafür getan", dass die Gespräche mit Nordkorea überhaupt zustande gekommen seien. Dafür sei er ihm dankbar. Trump hatte zuvor die Gespräche als Erfolg seiner harten Linie gegenüber Nordkorea gewertet. "Es gibt keine Differenzen zwischen den USA und Südkorea", beteuerte Moon.

Auch Selbstständige können in Rentenversicherung einzahlen .
Viele Selbstständige sind nicht verpflichtet, Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zu zahlen. Sie können jedoch innerhalb von fünf Jahren nach dem Jahr der Existenzgründung die Pflichtversicherung beantragen. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung Bund hin. Wer Pflichtbeiträge zahlt, kann auch das Leistungspaket der gesetzlichen Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Hierzu gehören neben der Rentenzahlung im Alter der Anspruch auf eine Rehabilitation oder eine Rente wegen Erwerbsminderung. Im Todesfall können Angehörige Witwen- oder Witwerrente beziehungsweise Halb- oder Vollwaisenrente erhalten.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-57786-sudkoreas-prasident-bereit-fur-ein-treffen-mit-kim-jong-un/

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