Welt & Politik Ecuador bürgert Wikileaks-Gründer Assange ein

07:55  12 januar  2018
07:55  12 januar  2018 Quelle:   sueddeutsche.de

Rewe plant eine radikale Änderung bei Hunderten Produkten

  Rewe plant eine radikale Änderung bei Hunderten Produkten Die deutsche Supermarktkette Rewe hat ein neues Ziel. Sie will den Zucker bis 2020 in allen relevanten Eigenprodukten reduzieren. Die deutsche Supermarktkette Rewe hat ein neues Ziel. Sie will  den Zucker bis 2020 in allen relevanten Eigenprodukten reduzieren. Und das teils drastisch. Das Motto heißt dementsprechend „Du bist Zucker. Wie viel Zucker brauchst du noch?“. Der Konzern fängt jedoch klein an. Am Anfang soll nur der Schokopudding auf den Prüfstand kommen. Und zwar schon ab nächster Woche.

mit Christian Rönspies

Seit fünf Jahren gewährt Ecuador Julian Assange Asyl in seiner Londoner Botschaft – jetzt ist der Wikileaks - Gründer von dem südamerikanischen Land eingebürgert worden.

Wikileaks-Gründer Julian Assange auf dem Balkon von Ecuadors Botschaft in London, in der er seit Jahren lebt. © REUTERS Wikileaks-Gründer Julian Assange auf dem Balkon von Ecuadors Botschaft in London, in der er seit Jahren lebt.

• Ecuador hat offenbar bereits am 12. Dezember Wikileaks-Gründer Julian Assange eingebürgert.

• Er lebt seit mehr als fünf Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London.

• In den USA droht ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats und möglicherweise die Todesstrafe.

Ecuador hat Wikileaks-Gründer Julian Assange eingebürgert. Das gab die Regierung in Quito überraschend bekannt. Außenministerin María Fernanda Espinosa sagte am Donnerstag, ihr Land habe sich für die Einbürgerung von Assange entschieden, während es nach Wegen zu einer Lösung seiner Lage suche. Ihm sei bereits am 12. Dezember die Staatsbürgerschaft des südamerikanischen Landes zuerkannt worden.

Spitzen von Union und SPD erzielen Einigung bei Sondierung

  Spitzen von Union und SPD erzielen Einigung bei Sondierung In Berlin kommt es zu einem Durchbruch. Das Ergebnis muss aber noch von den Sondierungsteams der Parteien bestätigt werden. Die Parteispitzen von Union und SPD haben sich geeinigt: Sie möchten über eine Neuauflage der großen Koalition im Bundestag verhandeln, wie mehrere Quellen bestätigen. Das Ergebnis muss aber noch von den Sondierungsteams der Parteien gebilligt werden - das Einigungspapier wird ihnen derzeit vorgestellt.Ob die Koalitionsverhandlungen anschließend wirklich kommen, steht allerdings damit nicht fest. Auf einem Sonderparteitag in Bonn am 21.

Seit über fünf Jahren hält sich WikiLeaks - Gründer Julian Assange in der Botschaft Ecuadors in London auf. Ecuador bemühe sich um eine „würdevolle und gerechte“ Lösung mit Großbritannien, so Außenministerin Maria Fernanda Espinosa.

News des Tages. Ecuador bürgert Wikileaks - Gründer Assange ein . Julian Assange im Februar 2016 auf dem Balkon der Botschaft Ecuadors in London.

Entsprechende Gerüchte gab es schon am Mittwoch, nachdem Assange auf Twitter ein Bild von sich selbst in einem Trikot der ecuadorianischen Fußball-Nationalmannschaft gepostet hatte.

Assange lebt seit mehr als fünf Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London. Ecuador hatte dem Gründer der Enthüllungsplattform politisches Asyl gewährt, nachdem er 2012 in die Botschaft geflüchtet war, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. In Schweden wurde wegen des Verdachts sexueller Vergehen gegen Assange ermittelt. Der Fall wurde später nicht weiter verfolgt.

In den USA droht ihm ein Prozess wegen Geheimnisverrats und möglicherweise die Todesstrafe. Die Enthüllungsplattform Wikileaks hatte in den vergangenen Jahren hunderttausende geheime Dokumente veröffentlicht, unter anderem über das Vorgehen der US-Streitkräfte während der Kriege im Irak und in Afghanistan. Assange zog damit den Zorn der US-Regierung und der Nato auf sich.

Bisher war Assange australischer Staatsbürger. Bereits im Laufe des Tages war bekannt geworden, dass Assange eine ecuadorianische Ausweisnummer erhalten soll - und dass er vonseiten Großbritanniens keinen Diplomatenstatus bekommt, der ihn vor Strafverfolgung geschützt hätte. Die britische Polizei erklärte zudem, Assange beim Verlassen der Botschaft auch weiterhin festnehmen zu wollen, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen habe. Die Botschaft gefahrlos verlassen kann der Wikileaks-Gründer trotz seiner neuen Staatsbürgerschaft also wohl nicht.

"MeToo" und "Time's Up": Verhaltenskodex bei Redfords Sundance-Filmfestival .
"MeToo" und "Time's Up": Verhaltenskodex bei Redfords Sundance-FilmfestivalFestival-Gründer Robert Redford outete sich bei der Eröffnung des diesjährigen Sundance-Filmfestivals am gestrigen Donnerstagnachmittag als großer Befürworter der "MeToo"- und "Time's Up"-Bewegungen, die sich für die Gleichberechtigung von Frauen und gegen sexuelle Übergriffe einsetzen.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!