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Welt & Politik Spahn: Nicht alle AfD-Wähler sind «verlorene Nazis»

09:20  11 märz  2018
09:20  11 märz  2018 Quelle:   dpa.de

SPD-Schlussspurt - Appelle für und gegen Groko

  SPD-Schlussspurt - Appelle für und gegen Groko SPD-Schlussspurt - Appelle für und gegen GrokoGleichzeitig stritten SPD- und Unionspolitiker über die Frage, ob nach einer möglichen Ablehnung des Koalitionsvertrages Neuwahlen folgen sollten oder nicht. Die SPD-Mitglieder können bis Freitag Mitternacht ihre Stimme über Annahme oder Ablehnung des Koalitionsvertrages abgeben. Sonntag soll das Ergebnis bekanntgegeben werden.

Berlin (dpa) - Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Hunderttausende AfD - Wähler zurückgewinnen. "Eine Million Wähler, die mal CDU gewählt haben und jetzt AfD, sind doch keine verlorenen Nazis ", sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

Berlin (dpa) - Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Hunderttausende AfD - Wähler zurückgewinnen. "Eine Million Wähler, die mal CDU gewählt haben und jetzt AfD, sind doch keine verlorenen Nazis ", sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).: Spahn: Nicht alle AfD-Wähler sind «verlorene Nazis» © Foto: Michael Kappeler Spahn: Nicht alle AfD-Wähler sind «verlorene Nazis»

Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Hunderttausende AfD-Wähler zurückgewinnen. «Eine Million Wähler, die mal CDU gewählt haben und jetzt AfD, sind doch keine verlorenen Nazis», sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

«Sie will ich wieder von der Union überzeugen.» Bei der Bundestagswahl 2017 hat die Union rund 980 000 Wähler an die AfD verloren.

Die Auseinandersetzung mit der Partei will Spahn politisch gewinnen. AfD-Politiker wie Björn Höcke «äußern sich rassistisch, antidemokratisch und antisemitisch, sie hetzen und spalten», sagte er. «Jeder, der diese Partei wählt, muss wissen, wen er damit unterstützt.» Eine vereinbarte Zusammenarbeit mit der AfD in deutschen Parlamenten schloss das CDU-Präsidiumsmitglied aus. Allerdings räumte er ein: «Dass die AfD im Bundestag oder in Landtagen mal mit der Union stimmt, wird sich nicht vermeiden lassen.»

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  Spahn - Nun muss SPD auch gemeinsam regieren wollen Spahn - Nun muss SPD auch gemeinsam regieren wollenNach der kontroversen Debatte bei den Sozialdemokraten über die Beteiligung an einer großen Koalition komme es nun darauf an, "dass wir gemeinsam regieren wollen", sagte Spahn am Montag dem Deutschlandfunk. "Da muss die SPD sich auch entscheiden (...): entweder wir regieren jetzt zusammen, oder da versuchen einige wieder Opposition in der Regierung zu sein." Das bekäme allen Beteiligten nicht gut. Allerdings gelte auch für die CDU, dass man zwar in der Koalition gemeinsam mit den Partnern regieren wolle, als Partei aber gleichzeitig unterscheidbar sein müsse.

Berlin (dpa) - Der designierte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Hunderttausende AfD - Wähler zurückgewinnen. "Eine Million Wähler, die mal CDU gewählt haben und jetzt AfD, sind doch keine verlorenen Nazis ", sagte Spahn den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hält es für möglich, Hunderttausende AfD - Wähler zurückzugewinnen. Nicht alle seien " verlorene Nazis ", meint er.

Mit Blick auf seine Partei forderte Spahn ein erkennbares Profil, das sich deutlich von der SPD unterscheide. Je schneller die Welt sich drehe, desto größer werde das Bedürfnis der Menschen nach Verbundenheit, Zusammenhalt und Familie. «Es geht auch darum, kulturelle Sicherheit zu erhalten: Bräuche, Traditionen, der freie Sonntag.»

Die nächste große Koalition müsse Vertrauen in die Handlungsfähigkeit des Staates zurückgewinnen, betonte Spahn. Besonders das Thema Migration sei wichtig - in den vergangenen zweieinhalb Jahren seien bestehende Probleme offenkundig geworden, etwa «kriminelle Clans, die halbe Stadtteile kontrollieren».

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Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-61969-spahn-nicht-alle-afd-wahler-sind-verlorene-nazis/

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