Welt & Politik Früherer FBI-Chef James Comey schießt weiter gegen Donald Trump

12:15  16 april  2018
12:15  16 april  2018 Quelle:   dw.com

"Spygate"-Affäre : Trump begnadigt Cheneys Ex-Berater Libby

  "Spygate"-Affäre : Trump begnadigt Cheneys Ex-Berater Libby US-Präsident Trump hat den Ex-Berater des früheren Vizepräsidenten Dick Cheney begnadigt. Lewis "Scooter" Libby war wegen Meineids und Behinderung der Justiz verurteilt worden. "Er wurde unfair behandelt", meint dagegen Trump.Libby, seinerzeit Cheneys Stabschef, wurde zu 30 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er 2003 in der "Spygate"-Affäre um die Enttarnung der früheren CIA-Agentin Valerie Plame Ermittler belogen und die Justiz behindert haben soll. Der damalige Präsident George W.

Der von US-Präsident Donald Trump entlassene FBI - Chef James Comey will wohl in der nächsten Woche vor dem Geheimdienst-Ausschuss des US-Senats aussagen. Sanders: " Trump lügt andauernd". Demokrat schießt gegen US-Präsident - eines beunruhigt ihn besonders.

Donald Trump drohen ziemlich unruhige Zeiten: Im Zusammenhang mit möglichen Russland-Kontakten des Trump -Teams will Ex- FBI - Chef James Comey einem Medienbericht zufolge kommende Woche öffentlich im Senat aussagen und die Vorwürfe gegen den US-Präsidenten bestätigen.

Vor einem knappen Jahr wurde er gefeuert. Jetzt nimmt Ex-FBI-Chef Comey US-Präsident Trump unter Dauerbeschuss. In einem TV-Interview ging es um Justizbehinderung, Trumps Eignung für das Amt und seinen Umgang mit Frauen.

Früherer FBI-Chef James Comey schießt weiter gegen Donald Trump © picture-alliance/AP Photo/R. Alswang Früherer FBI-Chef James Comey schießt weiter gegen Donald Trump

James Comey (Artikelbild) sagte in dem Interview mit dem US-Sender ABC, eine Person, die Frauen wie ein Stück Fleisch behandele und ständig lüge, sei moralisch ungeeignet für das Präsidentschaftsamt. Der Ex-FBI-Chef erklärte, er glaube nicht an Spekulationen, wonach Donald Trump geistig nicht fit sei oder Demenz im Anfangsstadium habe.

Ex-FBI-Direktor - Comey attackiert Trump als „Art Mafiaboss“

  Ex-FBI-Direktor - Comey attackiert Trump als „Art Mafiaboss“ Ex-FBI-Direktor - Comey attackiert Trump als „Art Mafiaboss“In seinem neuen Buch „A Higher Loyalty“, bezeichnet der ehemalige FBI-Direktor James Comey die Trump-Präsidentschaft als „Waldbrand“, der den Regeln und Traditionen der USA schweren Schaden zufüge.

FBI - Chef James Comey bei seiner Aussage im Geheimdienstausschuss des Kongresses © Carolyn Kaster/AP. US-Präsident Donald Trump hat überraschend FBI - Chef James Comey entlassen. Das teilte das Weiße Haus mit.

Der ehemalige FBI - Chef James Comey hat heute vor dem US-Kongress ausgesagt. Es ist das erste Mal, dass er sich seit seiner Entlassung durch US-Präsident Donald Trump am 9. Mai öffentlich zu Wort meldet.

"Er scheint mir eine Person von überdurchschnittlicher Intelligenz zu sein, die Gespräche verfolgt und weiß, was vor sich geht", sagte der 57-Jährige. "Ich glaube nicht, dass er medizinisch nicht dazu in der Lage ist, Präsident zu sein. Ich denke, er ist moralisch nicht dazu geeignet, Präsident zu sein." Comey betonte: "Unser Präsident muss Respekt verkörpern und für die Werte stehen, die unser Land ausmachen." Das Wichtigste dabei sei "die Wahrheit", aber "dieser Präsident" sei "nicht in der Lage, das zu tun".

Russland könnte etwas in der Hand haben

Trump hatte Comey im Mai 2017 gefeuert und das später mit den Russland-Ermittlungen des FBI in Zusammenhang gebracht. Eine Folge der Entlassung war die Einsetzung von Sonderermittler Robert Mueller, der nun die Vorwürfe um eine russische Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2016 untersucht und dabei auch eine Verstrickung des Trump-Lagers prüft.

Giuliani stößt zu Trumps Anwaltsteam

  Giuliani stößt zu Trumps Anwaltsteam Giuliani stößt zu Trumps Anwaltsteam• Der ehemalige Bundesanwalt will Robert Mueller überzeugen, die Russland-Ermittlungen schnell abzuschließen.

Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat FBI - Chef James Comey mit sofortiger Wirkung entlassen. Das teilte das Weiße Haus am Dienstagabend (Ortszeit) mit.© dpa.

Donald Trump ist kaum abgereist, da prasseln die nächsten Vorwürfe auf ihn nieder. Der Präsident soll vor russischen Regierungsvertretern über den gefeuerten FBI - Chef gelästert haben. Die andere Enthüllung ist nicht weniger pikant.

Früherer FBI-Chef James Comey schießt weiter gegen Donald Trump © picture-alliance/AP Photo/R. Alswang Früherer FBI-Chef James Comey schießt weiter gegen Donald Trump

Auf die Frage, ob er glaube, dass Russland etwas gegen Trump in der Hand habe, antwortete Comey, dass er dies für möglich halte, und räumte wenig später ein, dass dies eine bemerkenswerte Aussage sei. Er könne es aber nicht ausschließen.

Vorwurf der Justizbehinderung

Der Ex-FBI Chef sagte auch, er halte es für möglich, dass Trump die Justiz behindert habe. Es gebe sicherlich Beweise dafür. Er verwies aber darauf, dass er in dem Fall nicht der Ermittler oder Staatsanwalt sei, sondern nur ein Zeuge.

In der Interviewpassage ging es um ein Gespräch zwischen dem Präsidenten und dem FBI-Chef im Februar 2017. Dabei äußerte Trump nach Comeys Darstellung den Wunsch, dass die Ermittlungen des FBI gegen den damaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn eingestellt werden. Trump bestreitet das. Manche Beobachter sehen darin einen Versuch der Justizbehinderung.

Leibwächter Keith Schiller: Trumps treuester Vertrauter: Der Mann, den sie Schmusedecke nannten

  Leibwächter Keith Schiller: Trumps treuester Vertrauter: Der Mann, den sie Schmusedecke nannten Leibwächter Keith Schiller: Trumps treuester Vertrauter: Der Mann, den sie Schmusedecke nannten Er war mal Cop auf den Straßen New Yorks, bis er in den Orbit von Donald Trump geriet. Dort wurde er als Leibwächter zum treuesten Vertrauten des Milliardärs. Keith Schiller ist der Mann, der alle Leichen im Keller des US-Präsidenten noch lebend kannte.In seinen 71 Lebensjahren wusste Donald Trump schon reichlich Vertraute und Seelenverwandte an seiner Seite: Den mittlerweile verstorbenen Anwalt und Mentor Roy Cohn etwa, der ihm die Rüpelhaftigkeit lehrte.

Trump feuert FBI - Chef Comey Das Dienstagabend-Massaker. Unerwartet hat US-Präsident Donald Trump seinen FBI-Direktor James Comey gefeuert. Das Weiße Haus dementiert einen Zusammenhang mit den Russland-Ermittlungen, die Comey geleitet hatte

Ex- FBI - Chef Comey vergleicht Trump mit Mafia-Boss 13.04.2018. Ein neues Buch des früheren FBI - Chefs enthüllt zwar nichts sensationell Neues, ist aber ein weiterer schmerzhafter Nadelstich für den US-Präsidenten.

Comeys Buch erscheint

Trump und Comey überziehen sich bereits seit mehreren Tagen gegenseitig mit Schmähungen. Der US-Präsident hatte erst am Sonntagmorgen in mehreren Twitternachrichten gegen den ehemaligen FBI-Chef ausgeteilt und ihn einen schleimigen Typen genannt, der als der "schlechteste FBI-Direktor" in die Geschichte eingehen werde.

Comey rechnet auch in einem neuen Buch unbarmherzig mit dem Präsidenten ab. Das Werk mit dem Titel "A Higher Loyalty: Truth, Lies and Leadership" (deutscher Titel: "Größer als das Amt: Auf der Suche nach der Wahrheit - der Ex-FBI-Direktor klagt an") soll am Dienstag erscheinen.

gri/rb (dpa, afp, rtr, ap)

Giftgasangriff in Syrien: Trump droht Putin und dem Iran .
Giftgasangriff in Syrien: Trump droht Putin und dem Iran US-Präsident Donald Trump hat Russlands Präsidenten Wladimir Putin sowie dem Iran eine Mitverantwortung für den mutmaßlichen Chemiewaffen-Angriff in Syrien gegeben. „Präsident Putin, Russland und Iran sind verantwortlich für die Rückendeckung des Tieres Assad“, schrieb Trump am Sonntag mit Blick auf Syriens Präsident Baschar al-Assad auf Twitter. Es werde ein hoher Preis zu zahlen sein, kündigte Trump an, ohne Details zu nennen.Trump forderte die syrische Regierung auf, sofort humanitäre Hilfe von außen zuzulassen.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-65206-fruherer-fbi-chef-james-comey-schiesst-weiter-gegen-donald-trump/

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!