Welt & Politik Russland: OPCW-Experten sollen Mittwoch ins syrische Duma reisen können

07:40  17 april  2018
07:40  17 april  2018 Quelle:   Berliner Zeitung

Russland - Rebellen verhindern Giftgas-Ermittlungen

  Russland - Rebellen verhindern Giftgas-Ermittlungen Russland - Rebellen verhindern Giftgas-Ermittlungen Russland wirft den Rebellen in Syrien vor, sie hinderten die Chemiewaffen-Inspektoren daran, die Stadt Duma zu erreichen.Die Vertreter der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) sollen dort dem mutmaßlichen Giftgasangriff untersuchen. Der russische Vizeaußenminister Michail Bogdanow sagte laut der Nachrichtenagentur RIA am Donnerstag, die Aufständischen verhinderten den Einsatz der Experten.Am Mittwoch hatten die OPCW-Inspektoren nach Schüssen auf UN-Mitarbeiter ihren Einsatz in Syrien erneut verschoben.

Die Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen ( OPCW ) sollen am Mittwoch ins syrische Duma reisen können . Dies wurde am Montag bei einer Pressekonferenz in der russischen Botschaft am OPCW -Sitz in Den Haag mitgeteilt.

Reise . Deutschland. Ein ranghoher russischer Vertreter sagte am Montag in Den Haag, am Mittwoch könnten die Untersuchungen der Experten der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen ( OPCW ) in Duma beginnen.

opcw_logo: Russland: OPCW-Experten sollen Mittwoch ins syrische Duma reisen können © dpa Russland: OPCW-Experten sollen Mittwoch ins syrische Duma reisen können

Das Ermittler-Team der Organisation für ein Verbot der Chemiewaffen (OPCW) soll nach russischen Angaben nun am Mittwoch nach Duma reisen können. Das kündigte der russische Botschafter Alexander Schulgin am Montagabend in Den Haag an.

Mutmaßlicher Giftgasanschlag

Die neun Experten sollen den mutmaßlichen Giftgasanschlag in dem syrischen Ort untersuchen. Sie waren am Samstag in Damaskus eingetroffen, bekamen aber bislang keinen Zutritt zu dem Ort, an dem am 7. April möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt worden waren.

Großbritannien hatte Russland und Syrien bei einer Sondersitzung des Exekutivrates der OPCW vorgeworfen, die Ermittlungen zu blockieren. Das aber wies der russische Diplomat entschieden zurück. Er begründete die Verzögerung mit „Sicherheitsfragen“. (dpa)

Lawrow rügt OPCW-Bericht im Fall Skripal .
Lawrow rügt OPCW-Bericht im Fall SkripalEin Schweizer Labor habe in den Blutproben Spuren des chemischen Kampfstoffes BZ gefunden, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Samstag in Moskau. Dessen Wirkung setzt seinen Angaben zufolge in bis zu 60 Minuten ein und hält bis zu vier Tage an. Die Erkenntnisse des Labors in Spiez blieben jedoch in dem Bericht der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) unerwähnt, hieß es.

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke

Aktuelle videos:

Das ist interessant!