The page you are looking for is temporarily unavailable.
Please try again later

Welt & Politik 630 Menschen sitzen fest: Italienische Schiffe bringen Flüchtlinge nach Spanien

10:15  12 juni  2018
10:15  12 juni  2018 Quelle:   ksta.de

«Aquarius»-Flüchtlinge treffen in Spanien ein

  «Aquarius»-Flüchtlinge treffen in Spanien ein «Aquarius»-Flüchtlinge treffen in Spanien einDas könnte Sie auch interessieren:

TürkeiMehr als 2.100 Menschen wegen Putschversuchs verurteilt. BörseDow Jones schließt fester . WetterIm Norden und Osten sonnig, sonst Gewitter, 23 bis 31 Grad. AsylpolitikBayerisches Kabinett bringt Verschärfung auf den Weg.

„Malta lässt niemanden hinein, Frankreich weist Menschen an der Grenze zurück, Spanien Auch Schiffe der italienischen Marine hätten Personen gerettet und dann zum Weitertransport zur Aquarius gebracht . „Aquarius“ darf keine Flüchtlinge retten. Plötzliches Ende einer Rettung.

Aquarius Flüchtlinge: Flüchtlinge von der „Aquarius“ in einem süditalienischen Hafen © ap Flüchtlinge von der „Aquarius“ in einem süditalienischen Hafen

Die seit dem Wochenende auf einem Schiff im Mittelmeer ausharrenden 629 Flüchtlinge sollen nach Angaben der Hilfsorganisation SOS Méditerranée nun von italienischen Schiffen nach Spanien gebracht werden. Die Seenotrettungsleitstelle in Rom habe entschieden, die Flüchtlinge auf italienischen Schiffen in den Hafen von Valencia zu bringen, erklärte die Hilfsorganisation am Dienstag. Vor dem Umsteigen sollen sie noch mit Vorräten versorgt werden.

Das könnte Sie auch interessieren:

US-Justizminister verschärft Asylrecht für Menschen aus Zentralamerika

Migranten im Mittelmeer: Spanien nimmt mehr als 600 Flüchtlinge auf

  Migranten im Mittelmeer: Spanien nimmt mehr als 600 Flüchtlinge auf Migranten im Mittelmeer: Spanien nimmt mehr als 600 Flüchtlinge aufDas könnte Sie auch interessieren:

Der Innenausschuss soll Licht in die Affäre bringen - der ehemalige Behördenleiter Weise verteidigt sich. | mehr. Deutschland übernimmt in den kommenden beiden Jahren einen der nicht-ständigen Sitze im UN-Sicherheitsrat.

Die meisten nehmen die Hauptrouten nach Spanien und Italien. Täglich riskieren Tausende von Menschen ihr Leben, um in die Europäische Union einzureisen. Zahlreiche Flüchtlinge stranden zunächst auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa.

Spanien hatte sich am Montag zur Aufnahme der Flüchtlinge bereit erklärt, nachdem Italien und Malta sich geweigert hatten - angesichts der Lage an Bord und der weiten Strecke war aber unklar geblieben, ob die Besatzung der „Aquarius“ Kurs auf Spanien nehmen würde. Für die rund 1300 Kilometer bis Valencia im Osten Spaniens bräuchte das Schiff Schätzungen zufolge mindestens vier Tage.

Aquarius Italien © dpa Aquarius Italien

Nach Angaben von SOS Méditerranée sollen die Flüchtlinge auf der „Aquarius“ nun zunächst von einem italienischen Schiff mit neuen Vorräten versorgt werden. Später sollten sie nach dem Plan der Seenotrettungsleitstelle dann auf italienische Schiffe umsteigen und „gemeinsam“ mit der „Aquarius“ Kurs auf Spanien nehmen.

Spanien will Stacheldraht an Grenzen von Ceuta und Melilla abbauen

  Spanien will Stacheldraht an Grenzen von Ceuta und Melilla abbauen Spanien will Stacheldraht an Grenzen von Ceuta und Melilla abbauenDas könnte Sie auch interessieren:

In dem Brief an Malta hielt der italienischen Innenminister fest , dass es Es wäre das erste Mal, dass Italien für Schiffe mit geretteten Flüchtlingen seine Häfen schliesst Allein von Freitag bis gestern Sonntag wurden vor der libyschen Küste von verschiedenen Schiffen über 1200 Menschen gerettet.

Doch schon seit Monaten sind die Aufnahmelager, Helfer und Kapazitäten massiv überlastet. Viele der Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa sitzen in Lagern wie Idomeni in Griechenland unter teils unmenschlichen Bedingungen fest .

Italien und Malta bleiben unnachgiebig

Italien und Malta streiten seit Tagen über die Aufnahme von Migranten. Beide Länder sahen am Wochenende jeweils die andere Seite in der Verantwortung und blieben trotz internationalen Drucks unnachgiebig. Kurz vor der Ankündigung von SOS Méditerranée hatte auch die Regionalregierung von Korsika angeboten, die 629 Flüchtlingen aufzunehmen. Angesichts de Notlage, des schlechten Wetters und der zu weit entfernten spanischen Küste schlage Korsika vor, das Schiff „Aquarius“ in einem korsischen Hafen aufzunehmen, erklärte der Chef der korsischen Regionalregierung, Gilles Simeoni, im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Auch der Präsident des korsischen Regionalparlaments, Jean-Guy Talamoni, bot eine Aufnahme des Schiffes auf Korsika an: Europa müsse sich in dieser humanitären Frage „solidarisch“ zeigen, erklärte der Politiker vom nationalistischen Bündnis Pè a Corsica (Für Korsika). Angesichts des Standorts des Schiffes vor der Küste Maltas und der Notlage an Bord sei es für ihn „natürlich“, einen korsischen Hafen für die Notleidenden zu öffnen.

Die französischen Behörden haben sich bisher nicht in den Streit um das Schiff eingeschaltet. Malta hatte das Schiff am Montagabend zumindest mit frischen Vorräten versorgt. Die 629 Migranten waren bei verschiedenen Rettungsaktionen von SOS Méditerranée auf der „Aquarius“ aufgenommen worden. Der Hilfsorganisation zufolge sind auch 123 unbegleitete Minderjährige, elf kleine Kinder sowie sieben schwangere Frauen an Bord. (afp)

Italienischer Senat spricht neuer Regierung das Vertrauen aus .
Italienischer Senat spricht neuer Regierung das Vertrauen ausDas könnte Sie auch interessieren: 

—   Teilen Sie Neuigkeiten in der SOC. Netzwerke
Das ist interessant!