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Welt & Politik Arabische Staaten leiten größte Schlacht des Jemen-Kriegs ein

22:50  13 juni  2018
22:50  13 juni  2018 Quelle:   reuters.com

Georgiens Regierungschef tritt zurück

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Die arabische Tragödie erlebt ihren nächsten Akt: Erst Syrien und Irak, dann Libyen – jetzt auch der Jemen . Seit Donnerstag eskalieren Krieg und Bürgerkrieg auf Deren Niedergang wird auch Europa und die Vereinigten Staaten in Mitleidenschaft ziehen. Denn Al -Kaida kann künftig ungestört operieren.

Er ist der größte Hardliner innerhalb der al -Saud-Familie gegenüber dem Iran. Der neue Kronprinz der autokratischen Monarchie in Riad gilt zudem als Architekt des desaströsen Kriegs im Jemen . Mehr lesen:Katar-Krise eskaliert weiter: Militärs aus unterschiedlichen Staaten in der Region

  Arabische Staaten leiten größte Schlacht des Jemen-Kriegs ein © REUTERS/Mohamed al-Sayaghi

Die von Saudi-Arabien geführte Militärallianz hat mit einem Angriff auf Hudeida die größte Schlacht des Jemen-Kriegs eingeleitet.

Kriegsschiffe und Kampfjets bombardierten am Mittwoch die Hafenstadt am Roten Meer, wie die jemenitische Exilregierung mitteilte. Medien der Koalition berichteten von Kämpfen am Flughafen und etwa zehn Kilometer südlich der Stadt. Die Vereinten Nationen (UN) versuchten nach eigenen Angaben, die Offensive zu stoppen. Es ist das erste Mal, dass die Allianz dazu ansetzt, eine stark befestigte Stadt dieser Größe von den Huthi-Rebellen einzunehmen. Hudeida ist der zentrale Zugang für Lebensmittellieferungen in den Jemen, wo bereits 8,4 Millionen Menschen vom Hunger bedroht sind.

Jemen: Großangriff auf Hafen von Hudaida gestartet

  Jemen: Großangriff auf Hafen von Hudaida gestartet Jemen: Großangriff auf Hafen von Hudaida gestartetDie von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition hat den seit langem erwarteten Angriff auf den Hafen von Hudaida gestartet.

Dabei ist das Ausmaß der humanitären Katastrophe im Jemen womöglich noch größer als in Syrien und dem Irak. Allein am Wochenende gab es dutzende zivile Opfer. Der Jemen gilt schon lange als Armenhaus der arabischen Welt. Doch durch den Krieg ist alles viel schlimmer geworden.

In der PLO reifte, wenngleich zögerlich, galt es doch mit Tabus zu brechen, ein größerer Realismus. Am 4. Februar 1981 gründeten die Staaten der Arabischen Halbinsel, ausgenommen die beiden Jemen , den Golfrat (Gulf Cooperation Council).

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Der Hilfsorganisation Care zufolge wurde Hudeida allein am Morgen 30 mal binnen einer halben Stunde aus der Luft angegriffen. "Einige Einwohner sitzen in der Falle, anderen können nicht in ihre Häuser zurückkehren", sagte Care-Direktorin Jolien Veldwijk. "Wir dachten, dass es nicht schlimmer werden kann, aber unglücklicherweise lagen wir falsch." Die für den Jemen zuständige UN-Hilfskoordinatorin Lise Grande sagte der Nachrichtenagentur Reuters, trotz der Angriffe würden weiter Schiffe mit Hilfsgütern entladen. Die UN bereite sich zudem auf eine etwaige Belagerung vor, sagte sie per Telefon aus der Hauptstadt Sanaa.

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Heute sind die Vereinigten Staaten der flächenmäßig drittgrößte Staat und die größte Volkswirtschaft der Erde. General Charles Cornwallis unterlag der amerikanisch-französischen Allianz in einer der heftigsten Schlachten des Krieges .

Arabische Kämpfer werden eingeschleust. Zudem ist es weit unverdächtiger, wenn man mit einem Flug aus dem ostafrikanischen Staat in Stockholm, Frankfurt oder Rom ankommt, als aus der Türkei, dem Nachbarland Syriens. Die nächste große Schlacht zieht schließlich ohnehin in Europa herauf.

Die von Saudi-Arabien unterstützte Exil-Regierung erklärte, die Einnahme der Stadt werde die Schifffahrt sichern. "Die Befreiung des Hafens ist der Anfang vom Untergang der Huthi-Miliz", teilte sie mit. Ein jemenitischer Vertreter der Anti-Huthi-Allianz sagte, für den Angriff seien 21.000 Soldaten zusammengezogen worden. Darunter seien auch Truppen aus dem Sudan und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Die Huthi-Rebellen brachten einem Augenzeugen zufolge ihrerseits Kämpfer und Militärfahrzeuge im Stadtzentrum und um den Hafen in Stellung. Huthi-Chef Mohammed Ali Al-Huthi warnte auf Twitter vor einer Erstürmung der Stadt. Er hat mit Angriffen auf Tanker im Roten Meer gedroht.

Die Huthis hatten Sanaa 2014 eingenommen und kämpfen gegen Jemens Streitkräfte, die unter anderem von Saudi-Arabien und den VAE unterstützt werden. Die Allianz befürchtet, dass der Iran mit der Unterstützung der Huthis seine Macht in der Region ausbaut. Der Konflikt gilt als Stellvertreterkrieg. Teile des Landes werden inzwischen von radikalen Gruppen wie dem Islamischen Staat (IS) kontrolliert.

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