Wissen & Technik Nie mehr bohren: Unsere Zähne sollen sich bald selbst heilen können

12:00  12 januar  2017
12:00  12 januar  2017 Quelle:   Hamburger Morgenpost

Immer mehr Kassenpatienten mit privater Zahnzusatzversicherung

  Immer mehr Kassenpatienten mit privater Zahnzusatzversicherung Immer mehr Kassenpatienten schließen eine private Zahnzusatzversicherung ab. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 400.000 neue Verträge abgeschlossen, berichteten die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Dienstag unter Berufung auf den Verband der privaten Krankenversicherungen (PKV). Damit habe sich die Zahl der Policen in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Nach Angaben des PKV besaßen Ende Oktober 15,3 Millionen Menschen eine Zusatzversicherung für ihre Zähne. Zum Jahresende 2015 waren es erst 14,9 Millionen und zehn Jahre zuvor gerade mal 7,8 Millionen.Damals wurde die Finanzierung für Zahnersatz reformiert.

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Gesunde Zähne stehen für Jugend und sollen zu mehr Erfolg im Leben verhelfen. © dpa Gesunde Zähne stehen für Jugend und sollen zu mehr Erfolg im Leben verhelfen.

Der Gang zum Zahnarzt ist vielen ein Graus, denn oft sind Schmerzen vorprogrammiert. Karies, Parodontitis, Betäubungsspritzen sind bei keinem Patienten beliebt. Doch gerade in der Behandlung der Karies-Löcher könnten Wissenschaftler nun einen Durchbruch erzielt haben.

Denn: Karies-Löcher können sich mit Hilfe spezieller Substanzen wieder schließen. Das haben britische Forscher nun an Mäusen gezeigt. Sie entwickelten dafür eine selbstauflösende Füllung, die die Zähne über die Stimulierung von Stammzellen dazu anregt, sich selbst zu heilen. Ähnliche Ansätze wurden zuvor bereits von anderen Arbeitsgruppen unter anderem aus den USA und Japan vorgestellt. Das Fernziel geht dabei weit über das Stopfen von Löchern hinaus: Künftig soll es möglich werden, komplette Zähne nachwachsen zu lassen.

"Meine Existenz ist futsch"

  Die Sturmflut in der Ostsee trifft die Insel Usedom schwer. Eine Kiosk-Betreiberin steht vor dem Nichts, nachdem Teile ihres Häuschens ins Meer gerissen wurden. Petra Hofmann ringt am Telefon mit der Fassung. Ihren Kiosk in Zempin, an der Nordküste Usedoms, gibt es nicht mehr. "Meine Existenz ist futsch", sagt die Gastronomin. Mehr als 25 Jahre lang hat sie auf der Halbinsel gearbeitet. Fischbrötchen verkauft, Strandkörbe vermietet, zum Tanz geladen. Seit gestern Nacht ist damit Schluss.Nachdem Sturmtief Axel seine Ausläufer über die Insel geschickt hat, kann man durch das Gebäude hindurch auf die Ostsee gucken.

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Forscher regen Bildung von Dentin an

Bis zu einem gewissen Grad reparieren Zähne von Bakterien verursachte Schäden mit Hilfe der Stammzellen im Zahnmark in einem fortwährenden Prozess selbst. Erst wenn das nachgelieferte Material nicht ausreicht, durchdringen die Mikroben den harten Zahnschmelz und es bildet sich ein Loch.

Die Forscher um Paul Sharpe vom Kings College in London machten sich diese natürlichen Selbstheilungskräfte zunutze. Sie verwendeten klinisch erprobte Kollagenschwämmchen, um ein spezielles Molekül in die zuvor gebohrten Löcher bei Mäusen einzubringen, wie sie im Fachjournal „Scientific Reports“ berichten. Dieses hemmt ein bestimmtes Enzym, die Glykogensynthase-Kinase 3 (GSK-3). Dadurch wird über bestimmte Signalketten die Bildung von Dentin stimuliert, das das Loch nach und nach wieder füllt. Die Schwämmchen sind bei diesem Prozess kein Hindernis, da sie aus einem Biomaterial bestehen, das sich langsam abbaut. Mit ihnen schwindet die enthaltene Stimulanz, der Prozess endet automatisch.

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Selbstheilung endet automatisch, wenn Kollagenschwämmchen abgebaut ist

Vor allem dieser eingebaute Stopp sei innovativ, sagt Roland Frankenberger von der Philipps-Universität Marburg und dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg. „Dentin kann man schon seit 20 Jahren wachsen lassen, das ist gar kein Problem“, erklärt der Zahnmediziner, der nicht an der Studie beteiligt war. „Das Hauptproblem ist, diesen Prozess gezielt zu steuern und zum richtigen Zeitpunkt abschalten zu können.“

Experte warnt: Ansatz ist noch sehr weit weg vom klinischen Einsatz

Insgesamt aber sei der Ansatz, Zahnmaterial nachwachsen zu lassen, nicht neu und die Studie keineswegs bahnbrechend, schränkt Frankenberger ein. Wichtige Fragen blieben offen. „Zum Beispiel, wie man den Zahn abdeckt während der langen Zeit.“ In der Studie werde auch nicht erwähnt, wie verhindert wird, dass das empfindliche neue Zahnmaterial zerbricht, bevor es ausreichende Stabilität erreicht hat. Bei den Mäusen dauerte der Prozess des Nachwachsens sechs Wochen.

Weltmeister Müller: "Am liebsten bald wieder Torjäger"

  Weltmeister Müller: Der deutsche Offensivspieler war bisher immer für seine außergewöhnliche Torgefahr in nahezu jeder Spielsituation bekannt. Diese Saison hat es noch nicht ganz hingehauen.Der ehemals gesetzte Müller (27), der in bislang 13 Bundesliga-Einsätzen nur ein Tor erzielt hat und auch beim 5:0-Testspielsieg am Dienstag gegen den belgischen Erstligisten KAS Eupen leer ausging, war kurz vor Weihnachten im Spitzenspiel gegen RB Leipzig (3:0) von Trainer Carlo Ancelotti nicht aufgestellt worden. "Da gab es mehr Räume als in den Spielen zuvor. Das war eine Partie, in der ich Spaß hätte haben können. Natürlich sitze ich nicht mit einem Grinsen auf der Bank", so Müller.

Das Portal rund um die Debatte zur Kosten-Nutzen-Bewertung und zur Verteilungsgerechtigkeit im Gesundheitswesen. Hess: „ Es kann irgendwann auch grenzwertig werden“.

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„Beim Menschen würde es wohl etwa ein Jahr dauern, bis sich ein mittelgroßes Loch wieder geschlossen hat“, schätzt der Zahnmediziner, der im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sitzt. Unklar sei auch, ob das neu gebildete Dentin so stabil sei wie das ursprüngliche. „Und die Masterfrage ist: Was würde eine solche Behandlung kosten?“ Allein wegen des kostspielig herzustellenden Stimulanz-Moleküls sei mit Tausenden Euro je Zahn zu rechnen. „Wir reden ohnehin von einem Ansatz, der noch sehr weit weg ist vom klinischen Einsatz.“

So entsteht Karies überhaupt

Karies ist eine durch den Stoffwechsel von Bakterien verursachte Erkrankung der Zähne. Die Mikroben wandeln Zucker in Säuren um, die den Zahnschmelz entkalken. Ist der Schmelz porös geworden, können die Bakterien in den Zahn eindringen und ihn von innen zerstören. Zur Behandlung wird zunächst die erkrankte Zahnsubstanz entfernt.

Damit sich nach dem Bohren im betroffenen Zahn nicht gleich wieder Bakterien ansammeln, wird er mit einer Füllung versiegelt. Dafür gibt es unterschiedliche Materialien: Kunststoff, Keramik, Zement, Gold oder auch das silberfarbene Amalgam. Diese Materialien bauen sich nicht ab, eine Regeneration des Zahns über natürliche Reparaturprozesse ist darum nicht möglich. (dpa)

Adidas: Top-Performer 2016 wieder voll da .
Die Aussagen von Kasper Rorsted kommen bei den Anlegern gut an – und treiben die Aktie über die wichtige Widerstandslinie bei 150 Euro. Jetzt hat der Titel gute Chancen, schon bald ein neues Allzeithoch zu erreichen. Adidas-Chef Kasper Rorsted ist sich sicher: Auch ein Donald Trump wird das Wachstum der Sportartikelbranche nicht aufhalten. „Ich glaube auch nicht, dass dies das Ziel Trumps ist. Die Verbraucher verlangen unsere Produkte.“ Im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung wies Rorsted darauf hin, junge Menschen für Adidas sind. „Wir haben ein tolles Team, dem es sehr gut gelungen ist, unsere Marke aufzufrischen, in Sachen Marken-Begehrlichkeit zuzulegen und vor allem bei der jungen Zielgruppe zu punkten. Wichtig ist es, ständig relevant für unsere junge Zielgruppe zu sein.“ Es sieht gut aus Mit dem Ausbruch über von Oktober an gültigen Abwärtstrend bei 150 Euro und den horizontalen Widerstand bei 151,70 Euro hat die Aktie, der Top-Performer 2016, zwei schöne Kaufsignale geliefert. Wenn sich die Signale als nachhaltig erweisen, sollte Adidas bald ein neues Allzeithoch erreichen. Trader können einsteigen.

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