Wissen & Technik Google-Mutter Alphabet lässt Internet-Drohnen fallen und setzt auf Ballons

12:30  12 januar  2017
12:30  12 januar  2017 Quelle:   AFP

Pentagon bringt autonome Waffen mit künstlicher Intelligenz voran

  Pentagon bringt autonome Waffen mit künstlicher Intelligenz voran Das US-Verteidigungsministerium hat einen weiteren Schritt bei der Entwicklung autonomer Waffensysteme gemacht: Wie das Pentagon am Montag (Ortszeit) in Washington mitteilte, testeten die US-Streitkräfte erfolgreich einen Schwarm aus 103 Mikro-Drohnen, die durch ein System künstlicher Intelligenz gesteuert werden. Militärstrategen setzen große Hoffnung in diese Technologie, die günstig in der Herstellung ist und aufgrund der großen Zahl der Flugkörper besonders wirkungsvoll im Einsatz gegen Gegner sein soll. Den Angaben zufolge war der weltweit größte Schwarm von Mikro-Drohnen bereits im Oktober in Kalifornien getestet worden.

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Google-Test mit Drohne in Australien: Seine Pläne für Internet per Drohnen hat Alphabet fallen gelassen. © Bereitgestellt von AFP Seine Pläne für Internet per Drohnen hat Alphabet fallen gelassen.

Das Internet in entlegene Gegenden der Welt bringen - dieses Ziel verfolgt die Google-Mutter Alphabet zwar weiterhin. Eingesetzt werden dafür aber nur noch Heißluftballons; seine Pläne mit Drohnen ließ Alphabet fallen, wie der Konzern am Mittwoch bestätigte. Das "Titan" genannte Projekt sei bereits Ende 2015 eingestellt worden.

Die Mitarbeiter, die für "Titan" arbeiteten, seien nun in anderen Projekten der Forschungstochter Google X beschäftigt, erklärte Alphabet. Dazu gehöre das Projekt "Loon" - ein schwebendes Netzwerk tausender Hightech-Ballons soll Internetsignale aus versorgten Gebieten in entlegene Gegenden weitergeben. Die wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit werde höher eingeschätzt. Andere arbeiteten mittlerweile beim Projekt "Wings", wo es um die Entwicklung von Lieferdrohnen geht.

Das soziale Netzwerk Facebook dagegen setzt weiter auf Drohnen, um Menschen in schwer zugänglichen Gebieten Zugang zum Internet zu bieten. Die von Facebook entwickelte Solardrohne Aquila bestand im Sommer einen ersten Test. Die Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing 737, wiegt aber weniger als ein Kleinwagen. Sie fliegt mit Solarenergie und wird von einem Ballon in die Luft gebracht. Dort soll Aquila dann bis zu drei Monate lang bleiben - in einer Höhe von 18 bis 27 Kilometern. Das Internetsignal soll über Lasertechnik zum Boden gesendet werden.

CES 2017 - OLED-Fernseher, smarte Duschen und Mülleimer .
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