Wissen & Technik Google-Mutter Alphabet lässt Internet-Drohnen fallen und setzt auf Ballons

12:30  12 januar  2017
12:30  12 januar  2017 Quelle:   AFP

«Geister-Roaming» erzeugt falsche Handy-Datenkosten

  «Geister-Roaming» erzeugt falsche Handy-Datenkosten Nach Auslandsaufenthalten sollten Handynutzer ihre Rechnung immer genau durchsehen. Denn es kann vorkommen, dass darin Mobilfunkdaten aufgeführt werden, obwohl man nur die Telefonfunktion, SMS oder WLAN genutzt hat. Auch wenn Daten-Roaming oder sogar der gesamte Datenzugriff über das Mobilfunknetz deaktiviert war, können auf einmal Roaming-Gebühren auftauchen, berichtet das Telekommunikationsportal «Teltarif.de». Typisch für dieses auch Geister-Roaming genannte Phänomen seien Datenverbrauchs-Posten, hinter denen jeweils nur 1 Kilobyte (kB) angegeben ist.

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Google-Test mit Drohne in Australien: Seine Pläne für Internet per Drohnen hat Alphabet fallen gelassen. © Bereitgestellt von AFP Seine Pläne für Internet per Drohnen hat Alphabet fallen gelassen.

Das Internet in entlegene Gegenden der Welt bringen - dieses Ziel verfolgt die Google-Mutter Alphabet zwar weiterhin. Eingesetzt werden dafür aber nur noch Heißluftballons; seine Pläne mit Drohnen ließ Alphabet fallen, wie der Konzern am Mittwoch bestätigte. Das "Titan" genannte Projekt sei bereits Ende 2015 eingestellt worden.

Die Mitarbeiter, die für "Titan" arbeiteten, seien nun in anderen Projekten der Forschungstochter Google X beschäftigt, erklärte Alphabet. Dazu gehöre das Projekt "Loon" - ein schwebendes Netzwerk tausender Hightech-Ballons soll Internetsignale aus versorgten Gebieten in entlegene Gegenden weitergeben. Die wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit werde höher eingeschätzt. Andere arbeiteten mittlerweile beim Projekt "Wings", wo es um die Entwicklung von Lieferdrohnen geht.

Das soziale Netzwerk Facebook dagegen setzt weiter auf Drohnen, um Menschen in schwer zugänglichen Gebieten Zugang zum Internet zu bieten. Die von Facebook entwickelte Solardrohne Aquila bestand im Sommer einen ersten Test. Die Drohne hat die Flügelspannweite einer Boeing 737, wiegt aber weniger als ein Kleinwagen. Sie fliegt mit Solarenergie und wird von einem Ballon in die Luft gebracht. Dort soll Aquila dann bis zu drei Monate lang bleiben - in einer Höhe von 18 bis 27 Kilometern. Das Internetsignal soll über Lasertechnik zum Boden gesendet werden.

Drohne zu vermieten - Media Markt testet neuen Service .
Die Elektronikhandelskette Media Markt testet ein neues Geschäftsfeld. © REUTERS/Arnd Wiegmann Verbraucher können im Online-Shop der Kette seit Freitag Geräte von Smartphones über Staubsaugerroboter bis hin zu Drohnen mieten, teilte die Metro-Tochter mit. Rund 500 Produkte können die Kunden auf Zeit nutzen, das Angebot soll ausgebaut werden. Mindestlaufzeit für die Miete ist ein Monat, danach können die Geräte jederzeit zurückgegeben werden. Kunden sollen aber auch auf Wunsch Optionen für einen Kauf angeboten werden.

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