Wissen & Technik Eine Chili, so scharf, dass sie töten kann

11:15  19 mai  2017
11:15  19 mai  2017 Quelle:   20 Minuten

Polizei sucht nach der Mutter - Totes Baby in Pumpstation gefunden

  Polizei sucht nach der Mutter - Totes Baby in Pumpstation gefunden Grausiger Fund in Niedersachsen: Mitarbeiter einer Abwasseranlage haben am Mittwoch beim Reinigen eines Schachtes in einer Pumpstation im Landkreis Celle einen toten Säugling gefunden. Der Leichnam des weiblichen Babys sei bereits stark verwest gewesen, wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte. Zunächst gab es keine Hinweise darauf, wann und auf welche Weise der Säugling in den Schacht gelangte. Bei der Obduktion konnte die Todesursache nicht abschließend geklärt werden. Weitere rechtsmedizinische Untersuchungen laufen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Anfangsverdachts des Totschlags gegen Unbekannt ein.

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Rundschau für Klardenker und Freidenker by .

  Eine Chili, so scharf, dass sie töten kann © Bereitgestellt von 20 Minuten

Bisher war der Carolina Reaper das Schärfste, was es an Chilis auf dem Markt gab. Einzelne Exemplare weisen eine Schärfe von bis zu 2,2 Millionen Scoville-Einheiten auf. Zum Vergleich: Der Pfefferspray, den das US-Militär verwendet, hat etwa 2 Millionen Scoville. Doch das ist alles nichts gegen Dragon's Breath.

Diese Chili bringt es auf 2,48 Millionen Scoville. Entwickelt wurde sie vom Waliser Mike Smith in Zusammenarbeit mit der Nottingham-Trent-Universität. Der Koch aus St. Asaph in Nordwales hat gut acht Jahre Erfahrung beim Züchten von Chilis. Seine aktuelle Kreation ist aber nicht für den Verzehr bestimmt. Eingenommen könnte sie zu einem anaphylaktischen Schock, einem tödlichen Kreislaufversagen führen.

Für die Medizin gedacht

Dragon's Breath soll als Betäubungsmittel in der Medizin eingesetzt werden. Seine Öle sind so stark, dass sie die Haut betäuben können. Für Menschen mit einer Allergie auf herkömmliche Anästhetika könnte Dragon's Breath eine Alternative sein, ebenso für arme Länder, wo das Geld für Medikamente fehlt.

Trotz der Schärfe konnte es der 53-jährige Smith nicht lassen, seine neueste Chili zu probieren. Er platzierte dafür ein kleines Stück auf seine Zunge. «Es brannte und brannte. Nach 10 Sekunden spuckte ich es aus», sagte er gegenüber der «Daily Post». Danach habe es noch eine halbe Stunde lang gebrannt.

Smith hat seine Chili bei Guinness World Records angemeldet und erwartet nun die Bestätigung, dass Dragon's Breath tatsächlich die schärfste von allen ist.

2,48 Millionen Scoville-Einheiten – das bedeutet übrigens in etwa, dass es 2,48 Millionen Tropfen Wasser bräuchte, um einen Tropfen Dragon's Breath zu neutralisieren.





(jcg)

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